Unser Bildungs- und Erziehungsauftrag

Wir wollen dem Kind in seiner Entwicklung begleitend und unterstützend zur Seite stehen und dafür sorgen, dass es für sein Wachsen und Reifen – körperlicher, geistiger und seelischer Art – optimale Bedingungen vorfindet.

Dabei setzen wir an den Bedürfnissen, Stärken und Interessen des Kindes an, bieten Hilfe, wo es nötig ist und lassen gleichzeitig den Freiraum den das Kind braucht, um aus eigener Kraft seine Entwicklung voranzutreiben („Hilf mir, es selbst zu tun!”, M. Montessori).

Für viele Kinder ist der Besuch einer Kinderkrippe der erste Schritt aus dem vertrauten Elternhaus heraus in eine fremde Umgebung. Die meisten Kinder werden von Geburt an von einer familiären Bezugsperson (meist Mutter/ Vater) betreut und haben in der Regel noch kaum Trennungssituationen erlebt. Umso wichtiger ist es, diesen Übergang von der Familie in die Kinderkrippe so feinfühlig und schonend wie möglich zu vollziehen. Dies versuchen wir in der Phase der Eingewöhnung. Jedes Kind braucht seine Zeit, sich an die fremden Menschen, die Räume, die Geräusche, die Rituale u.v.m. dieser neuen Welt „Kinderkrippe” zu gewöhnen.

Uns ist bewusst, dass der vertrauensvollen Beziehung zwischen Kind und Krippenbetreuerin in Bezug auf das Wohlbefinden des Kindes in der Kinderkrippe eine überaus große Bedeutung zukommt.Krippenkinder brauchen viel emotionale Zuwendung, damit sie sich sicher und geborgen fühlen. Ohne dieses in der Eingewöhnungsphase und darüber hinaus zu entwickelnde Vertrauen zur Betreuerin, die es sozusagen über den zeitweiligen Verlust der familiären Bezugsperson hinweg trösten muss, ist das Kind kaum in der Lage, sich mit Freude, Engagiertheit, und Interesse der Welt zuzuwenden und diese zu erkunden.

Aus diesem Wissen ergibt sich eine große Verantwortung und gleichzeitig aber auch große Chance für unser pädagogisches Handeln, das die Entwicklung des Kindes hin zu einer lebensbejahenden und lebenskompetenten Persönlichkeit unterstützen möchte.